Linton Kwesi Johnson & Dennis Bovell, 13.05.88, Tempodrom

Der Dub-Poet LInton Kwesi Johnson spielte mit Unterstützung seines langjährigen musikalischen Begleiters, dem Multiinstrumentalisten und Reggae-Produzenten Dennis Bovell (Blackbeard) und dessen Band, ein Konzert im Tempodrom an der Berliner Kongresshalle, welches zu der Zeit noch ein echtes Zirkuszelt war. Dem Veranstaltungstag (Freitag, der 13.) zum Trotz, war es ein überzeugender Gig in guter Atmosphäre.

Hier sind meine Fotos von diesem Abend.

Linton Kwesi Johnson

Linton Kwesi Johnson

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Dennis Bovell

Dennis Bovell

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Black Uhuru, Oktober 1981

Die Reggae Band Black Uhuru spielte am 29.10.1981 im Berliner Metropol am Nollendorfplatz.

Bandmitglieder waren damals vor allem das Vokaltrio Duckie Simpson, Michael Rose und Puma Jones. Instrumental unterstützt wurden diese hauptsächlich durch die in der Reggae-Szene sehr gefragten Session-Musiker Sly Dunbar (Schlagzeug) und Robbie Shakespeare (Bass).

Für die hier gezeigten Fotos habe ich meine Minolta X D 7 Spiegelreflex-Kamera zum ersten mal bei einem Konzert eingesetzt.

Michael Rose

Michael Rose

Duckie Simpson

Duckie Simpson

Puma Jones

Puma Jones

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Robbie Shakespeare

Robbie Shakespeare

Sly Dunbar

Sly Dunbar

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Burning Spear, Metropol Berlin, 198?

Im Folgenden zeige ich Konzertfotos von Winston Rodney (alias Buring Spear).

Ursprünglich bestand die jamaikanische Musikgruppe „Burning Spear“ aus drei Bandmitgliedern, nämlich Delroy Hinds, Rupert Willington und eben Winston Rodney. In späteren Jahren verwendete W. Rodney den Bandnamen auch für Performances mit wechselnden Musikern.

Der Name „Burning Spear“ lässt sich auf Jomo Kenyatta, den afrikanischen Freiheitskämpfer und späteren Präsidenten Kenias, zurückführen.

Winston Rodney geht auch aktuell noch auf Tournee und hat bereits mehrere Gigs in Berlin gespielt. Meine hier beigefügten Aufnahmen habe ich irgendwann in den Achtziger Jahren, vermutlich im Metropol, geknipst. Notizen bzgl. der Location und zum genauen Datum liegen mir leider nicht mehr vor.

Besonders empfehlen kann ich die LPs „Burning Spear“ und „Rocking Time“ (auf dem jamaikanischen STUDIO ONE Label) außerdem die Alben „Marcus Garvey“ bzw. hiervon die DUB-Version „Garvey’s Ghost“ (beide auf Island Records).

(click on images to enlarge!)

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Peter Tosh, 16. Okt. 1983

Im Rahmen seiner MAMA-AFRICA-Tournee gab PETER TOSH am 16.10.1983 ein Konzert im Berliner Metropol am Nollendorfplatz.

Neben Bob Marley und Bunny Wailer war Peter Tosh vor seinen Solojahren Mitglied der 1963 gegründeten Reggae-Band The Wailing Wailers.

Zu Peter Toshs erfolgreichen Alben zählen z.B. das 1976 erschienene „Legalize It“, „Bush Doctor“ (1978) und eben „Mama Africa“ (1983).

Furore machten auch seine Zusammenarbeit mit Mick Jagger und Toshs Veröffentlichungen auf dem Rolling Stones Label.

Während eines Überfalls mit anschließendem Erpressungsversuch wurde Peter Tosh am 11.09.1987 in seinem Haus in Kingston erschossen.

Hier sind meine Fotos vom Gig im Metropol.

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Bunny Wailer, Bob Marley and Peter Tosh

The Wailing Wailers
Bunny Wailer, Bob Marley and Peter Tosh

 

 

Max Romeo 1983 und 1984

In meinem Beitrag zu Horace Andy erwähnte ich, dass während der “Reggae-Sunday-Night” am 03. Oktober 1983  im Berliner Club “Quartier Latin” die jamaikanischen Reggae-Interpreten Horace Andy und Max Romeo für ihre Performance jeweils instrumentale und gesangliche Unterstützung durch die Roots-Reggae-Band Matumbi erhielten.

Im heutigen Beitrag zeige ich Euch meine Fotos von Max Romeo’s Auftritt am 03.10.83 im Berliner “Quartier Latin” –  und von einem Gig, der 1984 an einem für Reggae Music recht ungewöhnlichen Ort stattfand, nämlich im Lokal „Joe am Kudamm“.

Das von der Reggae-Legende Lee Perry produzierte Album „WAR INA BABYLON“ dürfte wohl Max Romeo’s bekanntestes Werk sein. Auf der Basis des Titeltracks dieser LP gibt es eine erwähnenswerte Version auf einer 7″-Single. Diese heißt „FIRE FE THE VATICAN“ und macht deutlich, welche Ansichten der Künstler über diese Institution hat.

„Quartier Latin“, Berlin:

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Bierlokal „Joe am Kudamm“:

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7inch-Single:

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Horace Andy, 03.10.1983

Bei der „Reggae-Sunday-Night“ im Berliner Club „Quartier Latin“ am 03. Oktober 1983 erhielten die jamaikanischen Reggae-Sänger Horace Andy und Max Romeo für ihre Performance  jeweils instrumentale und gesangliche Unterstützung durch die Roots-Reggae-Band Matumbi.

In meinem ersten Blog-Artikel über diesen gelungenen Konzertabend präsentiere ich hauptsächlich die Fotos von Horace Andy, an dessen gewöhnungsbedürftiger Gesangsstimme mit dem seltsamen Timbre sich durchaus die Geister von Interessierten scheiden dürften.

Seine Alben „Skylarking“, „In The Light“ (Inklusive der Dub-Version hiervon), „Pure Ranking“ sowie seine „Showcase-LP“ begeistern mich noch heute.

Außerhalb der Reggae-Szene wurde er bekannt als Gastsänger bei Massive Attack, die er auch auf Tourneen begleitet. Auf deren erstem Album „Blue Lines“ singt er One Love, Five Man Army und Hymn of the Big Wheel. Auf „Protection“ singt er Spying Glass, einen von ihm stammenden Song. Auf „Mezzanine“ singt er Angel, Man Next Door und Exchange, auf „100th Window“ die Songs Everywhen und Name Taken. Auf „Heligoland“ (2010) singt er Splitting the Atom und Girl I Love You. (Wikipedia)

 

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Prince Far I, 07.02.83

Der 1944 auf Jamaika geborene Musikproduzent, Poet und Reggae-Musiker Michael James Williams (alias Prince Far I) spielte im Abstand von zwei Jahren zwei Gigs in Berliner Locations.

Mit den in rauem Sprechgesang vorgetragenen Botschaften belegte der Rastafari Prince Far I Dub-Rhythmen wie einen Toast (Dieser Stil  war eine frühe jamaikanische Variante des Rap).

Bei seinem ersten Gig im S.O. 36 am 26. Feb. 1981 trat er mit den Arabs als Begleitband auf, die u. a. aus den Bandmitgliedern von The Congos (Cedric Myton und Roy Johnson) bestanden.

Am 07. Feb. 1983 (sieben Monate vor seinem tragischen Tod) gab er einen weiteren Gig im Berliner Quartier Latin (einer Location in der Potsdamer Straße 96). Diesmal nannte sich seine Begleitband Creation Rebel.

Die hier gezeigten Bilder habe ich während des zweiten Gigs fotografiert.

Prince Far I verstarb im September 1983 aufgrund von Schussverletzungen, die ihm während eines Einbruchs in sein Haus zugefügt wurden.

Für ausführliche Infos zu Prince Far I empfehle ich die von Romano Kasteel geschaffene Website: http://www.princefari.com/main.htm

(click on images to enlarge)

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