Linton Kwesi Johnson & Dennis Bovell, 13.05.88, Tempodrom

Der Dub-Poet LInton Kwesi Johnson spielte mit Unterstützung seines langjährigen musikalischen Begleiters, dem Multiinstrumentalisten und Reggae-Produzenten Dennis Bovell (Blackbeard) und dessen Band, ein Konzert im Tempodrom an der Berliner Kongresshalle, welches zu der Zeit noch ein echtes Zirkuszelt war. Dem Veranstaltungstag (Freitag, der 13.) zum Trotz, war es ein überzeugender Gig in guter Atmosphäre.

Hier sind meine Fotos von diesem Abend.

Linton Kwesi Johnson

Linton Kwesi Johnson

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Dennis Bovell

Dennis Bovell

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Snakefinger im Loft am 10.06.1987

Snakefinger, (mit bürgerlichem Namen Philip Charles Lithman) wurde im Bereich der Independent Music als Multiinstrumentalist hoch geschätzt. Seine musikalische Laufbahn begann im London der späten 60er Jahre, wo er zunächst in der britischen Blues-Szene mitmischte. Nach mehreren Band-Projekten, wie z.B. Chilli Willi and the Red Hot Peppers, spielte er für das US-amerikanische Label Ralph Records als Solist – und mit den Avantgardisten von The Residents – einige Alben ein.

Am 10.06.1987 spielte Snakefinger mit Begleitmusikern ein Konzert im Berliner Club Loft.

Philip Charles Lithman verstarb während dieser Tournee am 01.07.1987 in Linz an Herzversagen.

Hier sind meine Fotos vom Gig in Berlin.

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ZERO und der Weg nach Hause

Im Berliner Martin-Gropius-Bau wird zur Zeit eine Werkschau der Kunst von Mitgliedern der internationalen Künstlergruppe ZERO gezeigt. Die Ausstellung umfasst Arbeiten (z. B. von Otto Piene, Heinz Mack und Günther Uecker) die hauptsächlich ab Mitte der 50er bis gegen Ende der 60er Jahre geschaffen wurden.

Die ansprechenden Previews in den Medien haben mich neugierig auf das ausgestellte Werk der Künstler gemacht. Meinen gestrigen Besuch dieser Werkschau empfand ich als wohltuende Inspiration, ähnlich wie nach der Besichtigung der Projektionen des Otto Piene in der Neuen Nationalgalerie, über die ich vor einiger Zeit hier im BLOG an anderer Stelle berichtet habe

https://noirberts-artige-fotos.com/2014/07/21/projektionen-des-otto-piene/

Durch den Eindruck, den die Kunstwerke bei mir hinterlassen haben, nahm ich auf meinem Nachhauseweg vermeintlich alltägliche Dinge viel bewusster wahr.

(Das Fotografieren in den Ausstellungsräumen ist offiziell nicht gestattet. Der Versuchung konnte ich allerdings nicht widerstehen. Hoffentlich ist mein Beitrag geeignet, um Interessierte zum Besuch dieser Werkschau zu locken. Letzter Tag der Ausstellung ist der 08.06.2015)

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Francois Morellet (vorn) Jesùs Rafael Soto (hinten)

Francois Morellet (vorn)
Jesùs Rafael Soto (hinten)

Günther Uecker (vorn) Pol Bury (hinten

Günther Uecker (vorn)
Pol Bury (hinten

Günther Uecker

Günther Uecker

Mack, Piene, Uecker

Mack, Piene, Uecker

Christian Megert (Lichtschleuse und Spiegelwand)

Christian Megert
(Lichtschleuse und Spiegelwand)

Gianni Colombo (vorn) Piero Manzoni (hinten)

Gianni Colombo (vorn)
Piero Manzoni (hinten)

Heinz Mack

Heinz Mack

Otto Piene (Skulptur und Bilder)

Otto Piene (Skulptur und Bilder)

Uli Pohl (Spirale III/px) Jef Verheyen, Lucio Fontana (Le Jour)

Uli Pohl (Spirale III/px)
Jef Verheyen, Lucio Fontana (Le Jour)

Günther Uecker

Günther Uecker

Rast im Museums-Café

Rast im Museums-Café

Kohl in der Kochstraße

Kohl in der Kochstraße

im U-Bahnhof Alt Tempelhof

im U-Bahnhof Alt Tempelhof

Zwei Ausstellungsbesuche am 10.03.2015 (Two by One)

Gestern ergab sich für mich die Gelegenheit für den Besuch von zwei sehenswerten Ausstellungen.

Das Willy-Brandt-Haus in Berlin-Kreuzberg präsentiert zur Zeit Fotografien mit Portrait-, Straßen- und Landschaftsszenen der in New York geborenen Fotokünstlerin Vivian Maier. Der fotografische Nachlass der 2009 verstorbenen Amerikanerin ist eine in Bilder festgehaltene Zeit- und Gesellschaftschronik. Bei den meisten der ausgestellten Bilder handelt es sich um Schwarz-Weiß-Fotografien. In ihrer späteren Schaffensphase arbeitete Vivian Maier auch mit Farbfilmen.

Hiernach führte mich mein Weg (nach einem Fotostopp am Tommy-Weisbecker-Haus) über den Anhalter Bahnhof und den Hauptbahnhof zum Museum im „Hamburger Bahnhof“.

Die dort  präsentierte Ausstellung heißt „Two by Two“ und zeigt farbenfrohe Werke der beiden in Kalifornien geborenen Künstler David Reed und Mary Heilmann.

Die von den Künstlern paarweise kombinierten Arbeiten sind von jeweils unterschiedlicher Form- und Farbkomposition. Stilistisch würde ich die Bilder der mittlerweile in New York beheimateten Maler dem großen Gebiet der Pop Art zuordnen.

Außerdem werden in weiteren Räumen des Museums auch die Werke anderer Künstler gezeigt. Aufgrund der für diesen Tag noch zu verarbeitenden optischen Reize war meine Verweildauer dort nur kurz. Ein weiterer Besuch des „Hamburger Bahnhofs“ lohnt sich jedoch aus meiner Sicht gewiss.

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Tommy-Weisbecker-Haus in Kreuzberg

Tommy-Weisbecker-Haus in Kreuzberg

Tommy-Weisbecker-Haus

Tommy-Weisbecker-Haus

Kunsthalle Hamburger Bahnhof

Kunsthalle Hamburger Bahnhof

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aktuell ausgestellte Werke anderer Künstler:

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